Studio: Sonntag 22.10. & Montag 23.10.
Gestern war es dann endlich so weit: Nach einer kleineren Irrfahrt durch Angers fuhren Björn und ich auf den Bahnhof von Angers zu, wo Claire schon seit einiger Zeit auf uns wartete. Endlich im Auto endete für sie eine etwas umständliche Reise: Am Vorabend hatte sie Angers knapp verfehlt. Sie saß im falschen Zugteil und landete ganz woanders, um dort eine so nicht eingeplante Nacht im Hotel zu verbringen. Alles ziemlich anstrengendes hin und her, aber jetzt sind wir alle vollzählig hier versammelt und überzeugt, dass die nächsten Tage super werden. Die allgemeine gute Laune wurde dabei zusätzlich davon genährt, dass Mauri und seine Freundin Tina, die gerade zu Besuch hier ist, am Wochenende ganz hervorragend gekocht haben. Samstag gab es Spinat-Lasagne und Sonntag selbst gemachtes Sushi und dazu eine Reispfanne. Sollte es mit der Musikerkarriere bei uns allen nicht klappen, machen wir eine Cateringfirma auf.
Auch im Studio läuft es gerade ziemlich gut, die Stücke nehmen Form an und ganz besonders Oh Ja entwickelt sich zu einem ganz erfreulichen Krachgewitter, die anstrende Vorarbeit, die Steffi und Mauri geleistet hatten, trieb Björn am Abend dazu an, wie besessen Gitarre zu spielen und uns alle in Staunen zu versetzen. Nachdem das erledigt war (und Claire ein wenig Zeit gehabt hatte, sich das Haus anzusehen, ein paar der Tiere kennen zu lernen und etwas von den leckeren Essensresten zu naschen) hatten wir noch etwas Zeit für sonntägliche Entspannung, die dann so aussah, daß wir alle zusammen This Is Spinal Tap ansahen. Einige von uns kannten den Film noch gar nicht, was sehr unvernünftig ist wenn man auch nur entfernt mit Musik zu tun hat. Schließlich ist fast alles, was man in dieser Szene erleben kann lustiger, wenn man die Rockumentary über die Musiker Nigel Tufnel, David St. Hubbins und Derek Smalls mindestens ein paar Mal gesehen hat.
Über den prima Film vergaßen wir völlig, rechtzeitig auf die Uhr zu sehen um Tobias pünktlich zu gratulieren, die Verspätung wurde aber durch Herzlichkeit, Beschenkung und Anstoßen mit den hier üblichen winzigen Bierflaschen gleich wieder vergessen gemacht und als wir spät in der Nacht langsam bereit waren, ins Bett zu gehen, wartete im Kühlschrank noch eine Portion der Lasagne als geburtstäglicher Mitternachtssnack. Für die, die mit gegessen haben steht fest: Eigentlich besser als Kuchen. Auch wenn keine Kerzen drauf standen.
Jetzt im Moment ist Mauri in der Küche und backt Pizza (der leckere Geruch macht es hier fast unmöglich, vernünftige Sätze zu formen) und Claire hat gerade den ersten Song fertig eingesungen, weswegen alles andere erstmal warten muss.
auf jeden fall schön das ihr produktiv seid
neben dem ganzen essen und saufen und feiern
yeah right
hört sich irgendwie so an wie karpatenhund auf klassenfahrt oder so …
freut mich das ihr voran kommt und nicht ganz von der außenwelt abgetrennt seit und euch so oft es geht meldet…
viel erfolg in dem schönen frankfreich..
“where can you go from 10? … where can you go? nowhere! that’s why we can turn our amps to 11!”
(entschuldigt das sehr freie zitat… schon lange nicht mehr ganz gesehen)
but… these go to eleven!
oi rici: k-hund sind immer auf klassenfahrt. das ist das prinzip unserer gruppe. klassenfahrtrock.
achso ihr seid immer auf klassenfahrt hihi …gut aber dann seit ihr ja eine schülerband? seit ihr nicht zu alt dafür *g*
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