Interview-Schulung

6. Januar 2009, 18:00 von Niklas
 


Daß Florian Schneider bei Kraftwerk ausgestiegen ist, ist eher traurig (auch wenn die Konzerte dadurch vermutlich weder anders aussehen noch anders klingen werden) - aber zumindest ist sein Ausstieg eine schöne Gelegenheit von einem echten Meister zu lernen: Daß jemand, der wirklich revolutionäre Musik gemacht hat die selben bescheuerten, nutzlosen Fragen in Interviews beantworten muss wie alle anderen auch ist erstaunlich bis verstörend (und irgendwie auch beruhigend), aber Antworten und Gesichtsausdruck sind unbezahlbar.

 

 

Ist es Das Was Du Wolltest?

22. Dezember 2008, 18:42 von Niklas
 

Unsere Freunde von Sternbuschweg mit unserem Stück auf der Bühne:


A propos Bühne: Das Konzert morgen in Anröchte wird ganz großartiger Wahnsinn. Versprochen.

 

 

Locas In Love im Fernsehen

25. November 2008, 15:29 von Niklas
 

‘Was tut man nicht alles….’ wird sich unsere Schwesterband Locas In Love gedacht haben, als sie DAS hier mitgemacht hat:



 

 

Unser Ausflug in die Hölle

13. November 2008, 23:08 von Björn
 

Niklas und ich waren letzte Woche beim Konzert von SLAYER. Es war ganz leise gemischt und ein klein bißchen langweilig, aber im Rückblick wurde das Konzert immer besser und besser und wir sind sehr froh, dort gewesen zu sein. Hier ein paar Eindrücke unseres schönen Ausfluges:


 

 

NYPD

18. September 2008, 04:29 von Niklas
 

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Officer Kokoruda und Stefanie.

 

 

No Mets No Glory

18. September 2008, 03:17 von Niklas
 

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Das schönste Dokument eines verkorksten Tages: Stundenlang durch dämlichen Regen in New York geirrt, im beeindruckenden Imax Kino einen viel zu langen Film gesehen, weswegen keine Zeit für ein Museum blieb, weil die Hotline der Mets behauptete, das Spiel, das wir besuchen wollten, würde trotz Regen stattfinden - aber als wir (sehr verspätet) dort ankamen, kamen uns Fans mit langen Gesichtern entgegen, weil das Spiel gerade abgesagt war (viele der Leute hatten schon 4 bis 5 Stunden im nassen Stadion ausgeharrt), wir gingen aber trozdem rein um zumindest die famose Kulisse zu erleben. Wenige Momente nach diesem Foto stürzte mein Fotoapparat ein paar Meter die Tribune herab und war unrettbar zerstört.

 

 

K-Dog vs Corndog

18. September 2008, 03:09 von Niklas
 

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In Bushwick, Brooklyn haben wir in einem kleinen Supermarkt vegetarische Corndogs entdeckt - mit Chicago Style Ketchup ein großartiger Genuss, wie man am zufriedenen Gesichtsausdruck sehen kann.

 

 

Kooky

17. September 2008, 00:09 von Björn
 

Gerade gemerkt: wir haben uns bislang überhaupt nicht gemeldet. Wir haben eine Riesenzeit und bleiben ein paar Tage länger als geplant. Von morgens bis abends mixen, aufnehmen, Leute treffen, feiern und sich vorkommen wie Dean Martin. Herrlich.

 

 

Bear Cave Diaries – Tage 8 bis x (11.08.2008 – 1001. Studiotag)

17. August 2008, 11:02 von Björn
 

Wir haben es völlig unterlassen, diese Geschichte weiterzuschreiben, vermutlich erstens weil im Proberaumstudio ziemlich exakt immer dasselbe passierte und wir nicht viel schreiben konnten außer daß wir diesen oder jenen Titel weitergetrieben oder gar abgeschlossen haben, den aber eh keiner außerhalb der Band kennt. Oder eben daß wir Wasabi-Nüsse als Snack hatten. Zweitens bricht die Berichterstattung ziemlich genau an der Stelle ab, wo es erste Erscheinungen von größerem Ausgebranntsein gab. Der bescheuerte Tagesrhythmus, den wir haben, ließ uns immer weniger schlafen und je mehr wir arbeiteten an der Musik, desto mehr mußten wir uns in Details verlieren. Fehlt da noch ein Pluckern? Sollen wir hier nochmal alle Gitarren löschen und von vorne beginnen? Zarte Zusammenbrüche, privater Blues, Verzweiflung übers bloße Dasein, Probleme mit dem reinen Existieren, eiskalter Billigwodka, Ärger mit dem Hausmeister. Letztes Wochenende zogen wir ins eigene Wohnzimmer um und bauten dort ein Studio rein, versammelten uns alle ein letztes Mal komplett für zwei Tage und wurden am Montag den 11.8.2008 fertig. Vorläufig. Bis wir am 24.8. nach Bridgeport gehen um das Album bei Peter zu mischen, werden wir keinen einzigen herunterfallenden Brosamen mikrofonieren, kein vorbeiwehendes Staubkorn aufnehmen, nichts. Wir haben uns selber auferlegt, die Aufnahmen an diesem Punkt für abgeschlossen zu erklären (und darauf mit Sekt angestoßen, wie es sich schickt) und dürfen erst wieder nach Beginn des Mixingprozesses daran daran arbeiten. Ein großes Highlight, das der Berichterstattung würdig gewesen wäre, waren die Bläseraufnahmen letzten Freitag. Die Herren Michael, Benjamin und Tim haben in Eriks Kölner Brewery Studio einen ungekannten Schmiß in unseren Shit geblasen, daß es eine Freude ist.
Ansonsten schließen wir dieses Tagebuch vorübergehend (und nicht für lange) mit der Zusage, daß wir ein sehr gutes, ein irrsinnig gutes, ein phänomenales Album (es ist nicht gut - es ist KOLOSSAL, es ist PHÄNOMENAL, es ist EPOCHAL!!! Ihr Klaus Kinski), gemacht haben und eines, das so klingt, wie es vermutlich kaum jemand erwartet. Und jetzt freuen wir uns auf Phase 2, den Mix.

Am 25.8. beginnt das Ganze. Wir nehmen an, ungefähr drei Wochen zu brauchen und melden uns.

 

 

Bear Cave Diaries – Tag 7 (21.07.2008 – 24. Studiotag)

23. Juli 2008, 11:17 von Niklas
 

Heute im Proberaum: Besuch von der Plattenfirma. Schade, daß nicht mehr die 70er Jahre sind, wo jetzt vermutlich Seymour Stein in einer Limousine vorfahren würde, die Hosentasche voller achtlos eingesteckter Geldscheine. Wir säßen mit Sonnenbrillen in unserem karg eingerichteten Loft und würden, weil uns der Besuch gerade nicht passt, voller Verachtung unsere Stücke vorspielen, danach alles Geld zusammenraffen und rausrennen um Lederjacken zu kaufen.
Bei uns ist es eher so, daß sich Claire, Saskia, Björn, Niklas und Stefanie im Proberaum versammeln und dann spielen wir ein paar der Aufnahmen vor und reden mit Daniel vom Label darüber. Claire und ich essen je eine Pizza und über all das vergeht so viel Zeit, daß man überhaupt eigentlich nur von einem Studiotag sprechen kann weil Saskia ganz zu Anfang eine Kuhglocke bei ‘Bitte, Bitte, Bitte’ einspielt und, kurz bevor wir heim gehen, noch ein lautes Becken bei ‘Wie Fühlt Es Sich An’.