Bear Cave Diaries – Tag 4 (13.07.2008 – 21. Studiotag)
Das Konzert gestern in Hannover war zwar relativ früh zu Ende, wir fühlten uns aber so wohl, dass wir doch noch relativ lange dort blieben. Bei Chez Heinz (oder muss das „Bei Bei Chez Heinz“ heißen?) ist es eigentlich immer super.
Jedenfalls geht es etwas langsam los, Björn und ich laden das Auto aus, Stefanie kommt später dazu und wir beschäftigen uns jetzt noch einmal gründlich mit ‚Heroes’. Es kommen noch weitere künstliche Schlagzeugspuren, die wir durch Verstärker jagen, ein schwirrender Fuzz-Bass, allerhand zusätzliche Schlagzeugspuren – und irgendwo unterwegs merken wir, dass wir im Studio eine Fehlentscheidung getroffen haben. Da das Stück zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch ganz frisch war, war uns wohl noch nicht so genau wie bei den anderen klar, wie es am Ende funktionieren soll, weswegen wir in den Strophen mit einem Schlagzeugbeat arbeiteten, der den Song unnötig bremst und eher träge als entspannt klingen lässt.
Zu merken, dass man eine Sache noch mal neu aufrollen muss ist immer etwas enttäuschend, zumal, wenn es um Schlagzeug geht, das ist schließlich das einzige Instrument, das wir nicht vernünftig selber bei uns aufnehmen können. Nachdem der erste Schreck sich gelegt hat findet sich aber eine Methode, einen prima New-Wavigen Beat zu programmieren und nur in den Refrains mit echtem Schlagzeug zu arbeiten, so dass wir nicht mit dem Gefühl nach Hause gehen müssen, den ganzen Tag in eine Sackgasse gelaufen zu sein.
Snackbar: Wasabi Nüsse aus dem Delhaize Supermarkt
